Atemschutzgeräteträger übten für den Ernstfall
Das Wochenende vom 31.07.09 bis 02.08.09 war für rund 150 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet Bernkastel- Wittlich ziemlich Schweißtreibend. Nicht nur bedingt durch die hohen Außentemperaturen. Der weitere Grund war der sogenannte „Fire-Truck“.
Es handelt sich hierbei um einen großen Container mit einer Brandsimulationsanlage im Inneren. Der Kreisfeuerwehrverband Bernkastel- Wittlich hatte sich erfolgreich bemüht, diese Anlage zu bekommen um hier den Feuerwehrleuten realitätsnah Einsätze zu simulieren.
Zumindest für viele junge Feuerwehrleute, die noch wenige Einsätze erlebt haben, war der „Fire-Truck“ ein Erlebnis der besonderen Art. Verschiedene Stationen werden von jeweils 2 Feuerwehrleuten ( 1Trupp) in ca. 15 Minuten durchlaufen. Hierbei wird zunächst ein Kellerbrand simuliert. Dabei ist vorschriftsmäßig die Treppe hinunter zu gehen und vorsichtig die Tür zu öffnen hinter der das Feuer vermutet wird. Als weitere Übungseinsätze muss eine brennende Gasflasche und ein Fettbrand richtig gelöscht werden. Zum Schluß schließlich der Höhepunkt der Übung, ein sogenannter „Flashover“. Hierbei handelt es sich um eine Durchzündung, bei der sich der Brand schlagartig ausbreitet. Die Übungen- wo ja tatsächlich echtes Feuer mit im Spiel ist, das allerdings kontrolliert zum Brennen gebracht wird- kommen besonders bei den jungen Feuerwehrleuten sehr gut an, die sind mit Begeisterung dabei, so Peter Gerhards, 1. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Bernkastel-Wittlich. Wie schon erwähnt waren 150 Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet an dem Wochenende an der Übung beteiligt. Aus der Verbandsgemeinde Bernkastel- Kues haben 31 Feuerwehrleute die Ausbildung im Fire-Truck mitgemacht. Der „Brandcontainer“ – wie er in der Umgangssprache genannt wird- war auf dem Gelände der Feuerwache Wittlich aufgestellt. Die Feuerwehr Wittlich stellte die Räumlichkeiten für die Übungen und die Erholungspausen zur Verfügung und war mit dem Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes und den Kreisausbildern für Atemschutz in die Organisation der Veranstaltung eingebunden.

